Martin Semmelrogge bittet zum Pokertisch und unterhält den Zuschauer,
falls es das halbe Dutzend zu Studienzwecken konstruierter Pokerrunden
nicht vermag, mit erlesen charmanten Kommentaren über seine zu eisernem
Schweigen verurteilten Mitspieler. Regelkenntnis wird voraus gesetzt,
anhand der fachmännisch von Europameister Andreas Krause analysierten
Hände wird unter anderem das korrekte Erhöhen oder der Bluff zur
rechten Zeit demonstriert. Kein weiter Wurf, von Regie fehlt jede Spur,
doch eine Veröffentlichung zur rechten Zeit (denn wer pokert eigentlich
nicht?).
Im Hinterzimmer einer Bar treten neun verschiedene Spieler zu einem
Pokerspiel nach der Variante des Texas Hold'Em zusammen. Unter anderem
gehen an den Start: Die kühle Zockerin Dong Chun, die schon viele
Profiturniere bestand, der Internetpoker-Champ Sven, der seinen ersten
Bargeld-Tisch spielt, die impulsive Beate, Yvonne, die Tussi, der ewige
Loser Uli, Harald, der unermüdliche Zocker, und - last but not least -
der Schauspieler, magische Antizipator und geborene Pokergott Martin
Semmelrogge.
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